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Sooshine Border Collies
Sue James

Zum Border Collie

In einem Buch wird der Border Collie beschrieben als ein widerstandsfähiger, wendiger und unermüdlicher Hund, der im Körperbau dem Collie ähnlich,  jedoch nicht so elegant und etwas kleiner, ist. Sehr beliebter Hüte- und Schäferhund,  der als Rasse noch nicht lange anerkannt ist. Deshalb im Erscheinungsbild recht unterschiedlich. Das Haar ist mittellang,  fest anzufühlen und glänzend.

Farben: meist Schwarz mit weißen Abzeichen an Kopf, Brust,  Läufen und Rutenspitze. Aber auch braun,  merlefarbend und tricolor mit weißen Schattierungen oder Abzeichen.  Eine Vielfalt von Farben ist erlaubt. Insgesamt ist das Haar nicht so reich wie bei seinem Vetter, sein Kopf auch breiter und die Ohren nicht so elegant. Die Rute ist lang und reich behaart. Die Schulterhöhe variiert beim Rüden zwischen 50 und 56 cm. Hündinnen etwas kleiner. Die Lebenserwartung ist wie beim Collie hoch.

Als offizieller Stammvater aller Border Collies wird der Border Collie-Rüde „Hemp“, später auch „Old Hemp“, genannt. Er wurde 1893 geboren, zeugte wohl mehr als 200 Nachkommen und war der erfolgreichste Trailhund (Trail ist ein Hütewettbewerb) seiner Zeit. Im ISDS-Studbook erhielt er die Nummer 9. Die Ehre der Nummer 1 wurde der Hündin „Old Maid“ zuteil.

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Old Hemp

Der erste  ins deutsche Zuchtbuch aufgenommene Border Collie wurde mit Öffnung des Zuchtbuches 1981 eingetragen. Wie in England war es auch dieses Mal eine Hündin. Sie trug den Namen „Farina of Helenenhof“

Wenn Sie sich für einen Border Collie interessieren, rate ich Ihnen, sich mit einem Züchter zu unterhalten. Seien Sie ihm gegenüber ehrlich in der Ausführung der Zeit, die Sie für den Hund erübrigen können und der Vorstellung, wie das Leben mit dem Hund aussehen soll. Erkundigen Sie sich mit Hilfe von Büchern und der modernen Technik wie das Internet über das Zusammenleben mit einem Border Collie. Ebenso gibt der Club für Britische Hütehunde gerne Auskunft über Rasse oder geeignete Züchter.

Welpen sind alle goldig und niedlich, aber sie werden erwachsen und können bis zu 16 Jahre alt werden. Dieses ist eine lange Zeit. Ein Hund ist auf Ihre Hilfe ein Leben lang angewiesen.

Er wird nicht wie Kinder erwachsen und kann sich auch nicht irgendwann allein versorgen. Selbst im Alter von 16 Jahren braucht er jemanden, der ihm sein Fressen macht, für frisches Wasser sorgt und ihm seinen Auslauf verschafft, selbst wenn die alten Knochen nicht mehr so recht wollen.

Wenn man sich gegenseitig respektiert, die Arbeit nicht scheut, kann der Hund ein lebenslanger, treuer und ergebener Freund sein.

Ich besitze bereits seit 1987 Hunde und bin immer wieder traurig zu sehen, wie wenig der Mensch sich mit seiner Intelligenz Gedanken darüber macht, dass ein Hund ein Lebewesen und keine Sache ist, die man nur mal so aus dem "Schrank" holt, wenn einem danach ist. Einen Hund zu besitzen bedeutet auch  Verantwortung zu tragen, dafür, dass weder Hund noch Mensch Schaden am Zusammenleben nimmt.

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