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Sue James

Treibball

Bei Treibball lernt der Hund, große Bälle zu treiben. Oft wird ein Gymnastikball verwendet. Orientiert wird sich dabei an verschiedene Elemente aus den Hütewettbewerben.

Die Bälle haben unterschiedliche Größen und Farben. Sie müssen von dem Hund in einer bestimmten Reihenfolge über den Platz in ein Tor getrieben werden. Die Reihenfolge legt der Hundeführer fest. Alle Bälle müssen im Tor sein. Ist das geschafft, legt sich der Hund davor ab und das Spiel ist zu Ende.

Auf der Basis von Gehorsamstraining und Distanzkontrolle arbeiten hier Mensch und Tier als Team zusammen. Geführt wird der Hund aus der Entfernung heraus durch Stimme, Handzeichen und/oder mit einer Pfeife. Kommandos müssen oft auch aus dem schnellen Lauf heraus vom Hund ausgeführt werden. Zum Treiben benutzt der Hund seine Schnauze oder seine Schulter. Jeder Hund entwickelt dabei seine eigene Taktik. Der Hundeführer darf die Kontrolle über das Spiel niemals verlieren.

Das Spiel bietet neben den Toren noch andere Varianten:
Überspringen der Bällen, Umkreisen der Bälle und/oder das Suchen von einem bzw. mehreren Bällen. Erweitert werden kann das Spiel mit Hindernissen, um die der Hund die Bälle herumtreiben muss. Man kann auch leichte Schrägen verwenden, wo die Bälle hochgetrieben werden sollen.

Um das Spiel etwas schwerer zu gestalten, können statt den Bällen auch Eimer oder Plastikfässer benutzt werden. Diese lassen sich auf Grund der Form schwerer bewegen. Das wird aber nur von „Geübten“ gemacht.

Der holländische Hundetrainer Jan Nijboer hat diesen Sport entwickelt. Sobald er feste Ziele und Regeln entworfen hat, wird es wohl in naher Zukunft möglich sein, Treibball als Wettkampfsport auszuüben.

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