Code of Ethics
Neben den Zuchtvorschriften, die vom Club für Britische Hütehunde heraus gegeben wurden und an die sich jeder Border Collie-Züchter im VDH / FCI zu halten hat, möchte ich mich gerne an dem „Code of Ethics“ orientieren. Dieser „Code“ wurde von den Border Collie-Züchtern in England zusammen gestellt.
The Border Collie Club of Great Britain
Code of Ethics
The Border Collie Club of Great Britain recognises its responsibility to preserve and protect the Border Collie and the reputation of the Border Collie rests unequivocally with the breeders and those active in the breed. Therefore, certain standards of the ethics are laid out for the guidance of members, who should have read and familiarised themselves with the Kennel Club standard for the breed.
- Membership of the Border Collie Club Of Great Britain assumes acceptance of this code.
- All members should conduct themselves at all times in such a manner as reflects the credit of ownership of the Border Collie. They should be honest with prospective owners and fellow breeders.
- Members should breed only from mature dogs and bitches - remembering that this Breed matures slowly and bitches should be at least 18 months - they should be eye tested unaffected and preferably hip scored. The prime concern should be to produce healthy and sound dogs who will be a credit to the Breed. Dogs and bitches should be sound in temperament with no tendency for nervousness or aggression. There is no shame in producing an animal with a hereditary defect - they are unfortunately present in the Breed and will only be eliminated when all breeders are willing to face the problems and deal with them. The only shame that occurs is when less enlightened breeders refuse to face up to facts and seek to hide the truth from their fellows. If breeders ignore hereditary problems and continue to breed from stock they know to be defective, there will only be one possible future for the breed, a slippery downward slope. The committee of the Border Collie Club Of Great Britain will morally support those who find they have unknowlingly bred a litter found to be suffering from a hereditary defect.
- Breed only from Kennel Club and/or I.S.D.S. registered stock and keep accurate records. Abide by K.C and I.S.D.S. rules and regulations, partcularly regarding the age of the breeding bitch (under the age of eight) and the number of litters she is allowed (a maximum of six).
- No member should breed a litter unless he/she has the time and facilities to devote proper care and attention to the rearing of the puppies and to the well being of the dam, and no member should provide stud services unless he/she is satisfied that the owner of the bitch has such time and facilities. In providing stud services to bitches, members should ensure that the bitch is physically and mentally sound. Unregistered stock should not be used for breeding. Stud services should be refused to unregistered or unregisterable stock.
- When selling stock, members should be honest in their dealings with clients both at home and abroad, putting the interest of the breed before profit. Puppies should be at least seven weeks old when passed to new owners, having been wormed, eye tested and in good health. A pedigree, diet sheet, record of any veterinary treatment and details of further worming should be given at the time of sale. The litter eye screening certificate should be available for inspection. Breeders should make themselves available with 'aftersales' service and be prepared to take back or re-home any puppy or adult bred and/or sold by them should the present owner have to part with it for whatever reason.
- Under no circumstances should stock be sold to pet shops, dealers or laboratories. Every effort should be taken to ensure health and safety of all dogs at all times. Where appropriate seek expert advice. Above all be very vigilant when selling dogs especially outside the U.K.
- Members should ensure that their dogs are properly housed, fed and watered and have regular exercise. Appropriate veterinary attention should be provided when required. Members should not keep more dogs than they can properly care for, nor regularly leave their dogs unattended for the greater proportion of the day.
- Members should respect and honour their older dogs.
- Members should acknowledge their responsibility to clean up after their dogs when in public places. They should ensure that their dogs wear properly tagged collars and that they are kept on a lead or under effective control. Dogs should not be allowed to roam at large or cause a public nuisance.
- Members of the Border Collie Club Of Great Britain are expected to conduct themselves in a respectful and sportslike manner to judges, stewards and fellow exhibitors, both inside and outside the show ring. The welfare of the dog must be considered at all times.
Deutsche Übersetzung
(Übersetzung des „Code of Ethics“ des Border Collie Clubs of Great Britain, übersetzt am 04.11.2006)
Der Border Collie Club of Great Britain
Code of Ethics
Der Border Collie Club of Great Britain erkennt seine Verantwortung, den Border Collie zu beschützen und zu bewahren, an. Ebenso liegt das Ansehen des Border Collies eindeutig in den Händen der Züchter und all jenen, die in der Zucht aktiv sind. Zudem werden bestimmte ethische Standards als Richtlinie für Mitglieder festgelegt. Diese sollten den Kennel Club Standard of Breed gelesen haben und mit ihm vertraut sein.
- Eine Mitgliedschaft im Border Collie Club of Great Britain setzt eine Akzeptanz dieser Verhaltensregeln voraus.
- Alle Mitglieder sollten sich in einer Weise verhalten, die dem Besitz eines Border Collies gebührt. Sie sollten ehrlich mit Züchterkollegen und zukünftigen Border Collie Besitzern umgehen.
- Mitglieder sollten nur mit reifen Rüden und Hündinnen züchten – daran denkend, dass diese Rasse langsam heranreift und Hündinnen mindestens 18 Monate alt sein sollten. Sie sollten außerdem eine, als von Augenkrankheiten frei befunden, Augenuntersuchung haben und vorzugsweise auf HD untersucht worden sein. Das Hauptanliegen sollte sein, einen gesunden und ausgeglichenen Hund zu züchten, der eine Bereicherung für die Rasse darstellen sollte. Die Rüden und Hündinnen sollten ein ausgeglichenes Wesen haben, ohne Neigung zur Nervosität oder Aggressivität. Es ist keine Schande, ein Tier zu züchten, welches einen erblichen Mangel aufweist. Diese Mängel sind leider in der Rasse vorhanden und sie können nur dann beseitigt werden, wenn alle Züchter den Willen zeigen, den Problemen entgegen zu treten und mit ihnen fertig zu werden. Die einzige Schande, die auftreten kann, ist, wenn weniger aufgeklärte Züchter sich weigern, die Fakten zu akzeptieren und versuchen, die Wahrheit vor ihren Kollegen zu verbergen. Wenn Züchter die erblichen Probleme ignorieren, obwohl sie wissen, dass sie Mängel hervorrufen, wird es nur eine mögliche Zukunft für die Rasse geben: Einen gefährlichen Gang in die Tiefe. Das Komitee des Border Collie Clubs of Great Britain wird all jene moralisch unterstützen, die sich in der Situation befinden, ungewollt einen Wurf gezüchtet zu haben, der unter einem erblichen Mangel leidet.
- Züchten sollte man nur mit Kennel Club und/oder I.S.D.S. registrierten Hunden und man sollte genaue Aufzeichnungen über diese führen. An den Regeln und Bestimmungen auf das Alter des Kennel Clubs oder der I.S.D.S. sollte man festhalten, besonders im Bezug auf das Alter der Zuchthündin (unter acht Jahren) und der Anzahl an erlaubten Würfen (maximal sechs).
- Kein Mitglied sollte einen Wurf züchten, wenn er/sie nicht die Zeit und Möglichkeit hat, sich um die Aufzucht der Welpen und um das Wohlergehen der Hündin zu kümmern. Kein Mitglied sollte zudem einen Deckrüden anbieten, wenn er/sie nicht sicher gehen kann, dass der Besitzer der Hündin die Zeit und die Möglichkeiten mitbringt. Wenn man einen Deckrüden anbietet, sollten Mitglieder sicher sein, dass die zu belegende Hündin physisch und mental ausgeglichen ist. Nicht registrierte Hunde sollten nicht zu Zucht verwendet werden. Deckrüdendienste sollten bei nicht registrierten oder registrierbaren Hunden verweigert werden.
- Mitglieder sollten beim Verkauf von Nachzucht ehrlich mit den Käufern umgehen, ob zu Hause oder im Ausland und das Interesse an der Rasse vor ihren Gewinn stellen. Die Welpen sollten mindestens sieben Wochen alt sein, bevor sie zu ihren neuen Besitzern gehen. Sie sollten außerdem entwurmt, auf Augenkrankheiten untersucht worden und bei guter Gesundheit sein. Eine Ahnentafel, ein Diätplan sollten gegeben sein und ärztliche Behandlungen und die weitere Behandlung mit Wurmkur sollte aufgezeichnet worden sein. Die Augenuntersuchungspapiere des Wurfes sollten jederzeit im Falle einer Inspektion zur Verfügung stehen. Züchter sollen für ihre Welpenkäufer jederzeit als Beratung zur Verfügung stehen und darauf vorbereitet sein, einen Welpen zurück zu bekommen. Auch sollten sie bereit sein, einen Welpen oder ausgewachsenen Hund, der von ihnen gezüchtet oder verkauft wurde, weiterzuvermitteln, sollten sich die Besitzer aus irgendwelchen Gründen von dem Hund trennen.
- Unter keinen Umständen sollte ein Wurf an Tierhandlungen,Händler oder Labore verkauft werden. Es sollte keine Mühe gescheut werden, die Sicherheit und Gesundheit der Hunde zu garantieren. Falls angemessen, kann die Hilfe eines Experten aufgesucht werden. Besonders wachsam sollte man beim Verkauf der Hunde sein, insbesondere außerhalb des U. K.
- Mitglieder sollten sicher gehen, dass ihre Hunde eine richtige Behausung haben, gefüttert werden und ausreichend Wasser und Bewegung bekommen. Eine angemessene medizinische Versorgung sollte, falls notwendig, gegeben sein. Mitglieder sollten nicht mehr Hunde halten, als sie versorgen können. Auch sollten sie sie nicht regelmäßig den Großteil des Tages ohne Aufsicht lassen.
- Mitglieder sollten ihre älteren Hunde respektieren und ehren.
- Mitglieder sollten an öffentlichen Orten bereit sein, hinter ihren Hunden aufzuräumen. Sie sollten sicher stellen, dass ihre Hunde richtig markierte Halsbänder tragen und dass sie an der Leine unter Kontrolle gehalten werden. Es sollte den Hunden nicht erlaubt sein, herum zu streunen oder ein öffentliches Ärgernis zu verursachen.
- Von Mitglieder des Border Collie Clubs of Great Britain wird erwartet, dass sie sich respektvoll und kollegial gegenüber Richtern, Ringhelfern und anderen Ausstellern verhalten, außerhalb so wie innerhalb des Showrings. Das Wohlergehen des Hundes muss jederzeit gewährleistet sein.