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Sue James

Erkrankung der Augen


Collie Eye Anomalie (CEA)

CEA bedeutet, das mehrere Veränderungen des Augenhintergrundes, der Netzhaut und der Aderhaut vorliegen.

Die Erkrankung kann in verschiedene Schweregrade ausgeprägt sein. In leichten Fällen verläuft die Krankheit unbemerkt, da die Veränderungen nur sehr gering sind. In den schlimmsten Fällen kann es zu einer Netzhautablösung kommen, die den Hund erblinden lässt.

Ein Tierarzt, der dafür eine spezielle Ausbildung durchlaufen hat und dem „Dortmunder Kreis“ (DOK) angehört, kann feststellen, ob der untersuchende Hund selbst an CEA erkrankt ist, oder nicht. Ob er das defekte Gen trägt, kann nur der Gentest zeigen.

Verschiedene Labore bieten diesen Gentest an.

Man unterscheidet:

Gentyp: normal
Gentyp: Träger (Carrier)
Gentyp: affected

Gezüchtet werden kann mit „normal“ und mit „Träger“. Einen Border Collie, der als Träger getestet wurde, sollte nur mit einem „normal“ getesteten Hund verpaart werden.

Träger-Hunde sind keine kranken Hunde. Sie tragen nur ein defektes Gen, welches keinerlei Auswirkung auf die Gesundheit hat.

CEA wird autosomal rezessiv vererbt, d. h. dass beide Elternteile das defekte Gen tragen müssen, um affected (erkrankte)-Hunde hervor zu bringen.

Katarakt

Eine weiße Eintrübung der Linse bezeichnet man als Katarakt oder auch „Grauer Star“. Diese Erkrankung des Auges ist nicht nur erblich, sondern kann ebenfalls z. B.  durch eine Verletzung hervor gerufen werden. Katarakt kann sich im Laufe der Zeit verschlimmern. Bevor es zu einer Erblindung kommt, ist eine operative Entfernung des trüben Linsenmaterials möglich.

Wichtig zu wissen ist, dass nach einigen Jahren der „Grüne Star“ als Folge des „Grauen Stars“ auftreten kann.

Es darf nur mit kataraktfreien Border Collies gezüchtet werden. Eine Untersuchung der Augen auf Katarakt wird von einem Tierarzt ausgeführt, der  dem DOK angehört.

Progressive Retinaatrophie (PRA)

Unter PRA versteht man eine genetisch bedingte Erkrankung der Netzhaut. Betroffene Hunde tragen die Anlage bereits seit der Geburt in sich. Bemerken wird man es allerdings erst, wenn der Hund 3 Jahre oder älter ist. Von den ersten Symptomen bis zur vollständigen Erblindung können mehrere Jahre liegen. Erste Symptome können Unsicherheit in der Dunkelheit sein.

Auch hier gilt, dass nur mit PRA-freien Hunde gezüchtet werden darf.

Wie bei CEA und Katarakt kann ein DOK-Tierarzt die Erkrankung feststellen.

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