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Sue James

Agility

Beim Agility gilt es, dass der Hund, geführt vom Hundeführer, einen Parcours mit Hindernissen durchläuft. Der Parcours kann aus bis zu zwanzig verschiedenen Hindernissen zusammengestellt sein.

Beim Agility ist der Spaß und die sportliche Aktivität das wichtigste. Deswegen muss sicher sein, dass der Hund gesund ist und nicht überfordert wird. Die Hunde sollten über einen guten Grundgehorsam verfügen und dürfen keine Schädigungen des Bewegungsapparates haben.

Im Parcours wird der Hund frei geführt. Er läuft ohne Halsband und Leine. Der Hundeführer darf den Hund während des Laufs nicht berühren und ihn nur über Hörzeichen oder Körpersprache führen. Die Hindernisse sind nummeriert und müssen in der richtigen Reihenfolge genommen werden. In jeder Prüfung wird der Parcours neu aufgestellt. Verantwortlich für den Parcours ist der Leistungsrichter, der die einzelnen Mensch-Hund-Teams bewertet.

Agility ist ein Geschicklichkeitslauf, wo Sprunghürden, Tunnel, Slalom und Kontaktzonengeräte (Steg, Wippe, A-Wand) gemeistert werden müssen. Es ist eine Standardzeit vorgegeben, die aber nur als Richtlinie angesehen wird. Der Parcours sollte fehlerfrei gemeistert werden, sonst gibt es Punkteabzug oder sogar eine Disqualifizierung.

Bei den Kontaktzonen ist darauf zu achten, dass der Hund den markierten Bereich mit mindestens einer Pfote berührt hat.

Es wird unterschieden in A-Lauf und Jumping. Beim A-Lauf gibt es Sprunghürden und Kontaktzonengeräte. Bei Jumping fehlen die Kontaktzonengeräte.

Ebenso wird in Größen- und Leistungsklassen gestartet. Je nach Regelement wird in 2 bis 4 Größenklassen (Mini, Midi, Maxi) gestartet, die sich nach der Widerristhöhe des Hundes richten.

Je nach Leistungsstand starten die Teams entweder in einer der drei Leistungsklassen oder in Senioren- bzw. Beginner-Klassen. Nach dieser Einteilung wird der Parcours aufgestellt.

Die Leistungsklassen unterteilt man in

- A0 freiwillig, Mindestalter 18 Monate (für Anfänger)
- A1 die unterste Leistungsklasse, Mindestalter 18 Monate
- A2 die mittlere
- A3 die höchste
- Senioren, Mindestalter 6 Jahre

Um von A1 nach A2 und später A3 aufzusteigen benötigt es entweder drei Nullfehler- Läufe und eine Platzierung unter den ersten 3 oder fünf fehlerfreie Läufe innerhalb der Klasse, die von mindestens zwei verschiedenen Leistungsrichtern bewertet wurden.

Möchte man an  offiziellen Turnieren teilnehmen, ist eine bestandene Begleithundeprüfung sowie der Nachweis der Tollwutimpfung Voraussetzung. Ebenso muss der Hund durch einen Chip identifizierbar sein, oder zumindest eine Tätowierung vorweisen. Der Hundeführer ist in einem dem VDH angeschlossenen Verein Mitglied sein.

In einem Turnier sieht man die „A-Läufe“. Es werden bis zu 20 Hindernisse aufgebaut. Alle Hindernisse können verwendet werden. Eine Standardzeit ist vorgegeben und eine Höchstzeit festgesetzt. Die A-Läufe unterliegen der FCI-Bewertung.

Daneben gibt es noch das „Jumping“. Bei diesem Wettbewerb fehlen die Kontankzonenhindernisse. Es werden nur Sprünge verwendet. Der Ablauf entspricht dem der A-Läufe. Auch das Jumping fällt unter die FCI-Bewertung.

Der Veranstalter kann nach Bedarf „Spiele“ veranstalten. Diese unterliegen keinem festen Regelwerk und fallen nicht unter die FCI-Bewertung.

In der Seniorenklasse starten können Hunde ab einem Alter von 6 Jahren, müssen sie aber nicht. Diese Entscheidung liegt im Ermessen des Hundeführers. Ist der Hund erst einmal in der Seniorenklasse gestartet, ist danach kein Start in den anderen Prüfungsklassen möglich. In der Seniorenklasse fallen die Hindernisse Slalom und Reifen weg, die Hindernisse sind niedriger.

Agility ist Ende der siebziger Jahre in England aus einer Vorführung auf der Crufts- Show entstanden.

Anhänger dieser Sportart betonen: „Agility is fun!“

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Der Reifen

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Der Tunnel

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Die A-Wand

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Der Steg

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